Richtfest am Seitengebäude des Jagdschlosses in Graupa

Am 1. Juli wurde Richtfest am Seitengebäude des Jagdschlosses in Graupa gefeiert.  In diesem Anbau […]

Am 1. Juli wurde Richtfest am Seitengebäude des Jagdschlosses in Graupa gefeiert.  In diesem Anbau werden zukünftig neben den sanitären Einrichtungen auch Depoträume, die Mediathek des Museums sowie ein Büro und die Garderobe untergebracht.

Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke: „Mit dem Anbau schaffen wir nun endlich die Vorraussetzung für die Betreibung des Museumskomplexes. Die Fertigstellung der Richard-Wagner-Stätten Graupa rückt in immer greifbarer Nähe. Was 2006 als Vision vom kleinen Bayreuth gestartet ist, wird nun jeden Tag mehr sichtbarere Realität.“

Die Kosten für den Seitenanbau belaufen sich auf 532.000 Euro und werden vollständig aus dem Haushalt der Stadt Pirna bezahlt.

Hintergrund:
Die Sanierung des Jagdschlosses ist Teil des Gesamtprojektes „Richard-Wagner-Stätten Graupa“. Am 21. März 2006 gab der Pirnaer Stadtrat für dieses Projekt den Startschuss. Das Ziel war zwei Gebäudekomplexe zu sanieren und zu betreiben. In den Jahren 2006 und 2007 wurde das Lohengrinhaus als einziger authentischer Lebensort Wagners in den neuen Bundesländern saniert und im Mai 2009 mit einer neuen Dauerausstellung eröffnet. Insgesamt 735.000 Euro wurden dafür investiert.

Der zweite Schritt startete 2008 mit dem Umbau des Jagdschlosses zum zukünftigen Richard-Wagner- Museum. Für den Umbau des Schlosskomplexes sind 4,5 Millionen Euro für Bau und ca. 500.000 Euro für die museale Ausstattung geplant.  Ende Juli soll das Gebäude baulich fertig gestellt sein. Im Anschluss erfolgt die museale Ausgestaltung. Der angrenzende Schlossteich wird ab Ende August saniert Unterstützung bekommt dieser Teilabschnitt aus dem Förderprogramm für „Integrierte ländliche Entwicklung“ (ILE). Der Ausbau des Hofes beginnt nach den Sommermonaten und wird bis Frühjahr 2012 dauern. Der letzte anstehende Bauabschnitt ist die Sanierung der westlichen Remise für museumspädagogische Projekte (Kosten rund 250.000 Euro) und die Unterbringung öffentlicher Toiletten für die Betreibung der Festwiese sowie Gäste und Radwanderer. Die Gestaltung der Außenanlagen oberhalb der Remise mit dem Bau von PKW-Parkplätzen bildet dann den Abschluss der Gesamtmaßnahme.