Graupaer „Schwan Moritz“ verstorben

In der Nacht vom 31. August auf den 1. September verstarb der Graupaer Schwan Moritz, […]

In der Nacht vom 31. August auf den 1. September verstarb der Graupaer Schwan Moritz, das Wappentier des Ortsteils. Experten gehen davon aus, dass sich um einen Wildverbiss gehandelt hat.

Am 23. März diesen Jahres wurde Moritz in das benachbarte ehemalige Waldbad umgesiedelt (siehe Beitrag).  Grund dafür war die Sanierung des Schlossteiches. Das Jagdschloss wird derzeit zum zukünftigen Richard-Wagner-Museum umgebaut. Ein Rückzug des Schwanes war für den Herbst geplant. Vor Ort sollte er auch verbesserte Bedingungen vorfinden, wie eine neu errichtete Schutzhütte und ein abgezäuntes Freigehege. Der Ortschaftsrat bemüht sich gemeinsam mit der Vogelschutzstation um einen würdigen Nachfolger.

Historie:
Im Jahr 1933 begann die Tradition des Schwanes im Pirnaer Ortsteil Graupa. Das erste Schwanenpaar lebte bis zum Zweiten Weltkrieg im Schlossteich. 1958 überließ der Schweriner Zoo den Graupaern zwei Schwäne. Nach ihrem Tod 1980 wurden zwei neue wilde Jungschwäne im Schlossteich angesiedelt. Einer der beiden blieb und bekam den Namen Moritz.