Pirna gewinnt mit Wasseridee

Mit einem Wasserprojekt hat Pirna beim Städtewettbewerb „Ab in die Mitte!“ einen dritten Platz belegt. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 10.000 Euro, um erste Schritte zur Umsetzung der Idee finanziell zu untestützen.

Unter der Überschrift „Pirna – Wasserleben“ soll das Thema Wasser in die historische Alstadt eingebettet werden. So sollen zum Beispiel alte Einrichtungen zur Wasserversorgung, wie der

ehemalige Wasserspeicher „Dr.-Pienitz-Behälter“ im Untergrund des Schlossberghanges wieder hergestellt und vorhandene Quellen in Teilen wieder zugänglich gemacht werden. Ein weiterer Fokus liegt auf den vorhandenen Brunnen. Das dichte Netz historischer Brunnenanlagen wird an das neu entstehende Wasser- und Leitsystem angeschlossen. Noch nicht genutzte Tröge sollen künftig in das System eingebunden werden und neue Orte zum Thema Wasser schaffen. Ein flutbares Stadtmodell könnte durch die Zusammenarbeit von Schülern und Gewerbetreibenden

der Stadt entstehen und die enge Verknüpfung der Stadt mit dem Wasser hervorheben. Verschiedene Aktionen und Projekte, wie eine wiederaufgelebte und jährlich stattfindende „Elbequerung“ könnten als Höhepunkte im Veranstaltungsjahr den Themenschwerpunkt noch deutlicher hervorheben.

Die Jury würdigt das Projekt als gute Möglichkeit, die Wahrnehmung Pirnas als Stadt am Wasser zu verbessern „Die thematische Verbindung der historischen Altstadt mit dem Elbufer durch einen Leitungsbau von zum Teil offenen Wasserläufen, und historischen Brunnen schafft ein besonderes Flair im Erleben der Innenstadt. Gleichzeitig werden die Elbufer als Bereich für Sport und Spiel, wie auch als naturbelassener Raum in das Projekt einbezogen“, heißt es in der Jurybewertung.