Evangelische Grundschule zieht ins Stadtzentrum

Der Stadtrat stimmte in seiner Sitzung am 31. Januar mehrheitlich für ein nachhaltiges Konzept zum […]

Der Stadtrat stimmte in seiner Sitzung am 31. Januar mehrheitlich für ein nachhaltiges Konzept zum Standort des Evangelischen Schulzentrums Pirna. So wird die Nutzung des Schulgebäudes auf der Rottwerndorfer Str. 49 für die Mittelschule um drei Jahre verlängert. Darüber hinaus sprach sich der Stadtrat für die Vermietung von Erd- und Kellergeschoss des Schulgebäudes Nicolaistraße 3 an Grundschule und Hort zunächst auf drei Jahre aus. Vorausgesetzt ist jeweils die jährliche bauordnungsrechtliche Prüfung. Eine Verlängerung der beiden Verträge bis auf maximal fünf Jahre ist grundsätzlich möglich, bedarf jedoch eine erneute Zustimmung vom zuständigen Ausschuss. Bei Kaufinteresse wird die Stadt ein entsprechendes Angebot unterbreiten. Vor Inbetriebnahme wird die Stadt die erforderlichen Räume des Erdgeschosses und des Kellergeschosses in Höhe von bis zu 75.000 Euro brandschutztechnisch ertüchtigen. Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke: „Ich bin froh, dass wir gemeinsam mit den Stadträten und dem Schulverein diese Lösung finden konnten. Mir liegt die Bildungsvielfalt in unserer Stadt sehr am Herzen. Neben den guten Lernvoraussetzungen in unseren kommunalen Schulen ist eine bunte Trägerlandschaft ein wichtiger Standortfaktor, der uns von den benachbarten Kommunen deutlich abhebt.“

Hintergrund:

Im Jahr 1998 gründete sich der Evangelische Schulverein Pirna e.V. Seit der erstmaligen Aufnahme von Schülern in der Evangelischen Grundschule im Schuljahr 2000/2001 steigen die Schülerzahlen stetig. Die Evangelische Mittelschule nahm im Schuljahr 2007/2008 die ersten Schüler auf. Auch hier wird vom Träger eine Zügigkeit angestrebt. Somit ist ab dem Schuljahr 2012/2013 von einer durchgängigen 2-Zügigkeit in allen Klassenstufen auszugehen. Mit der ansteigenden Schülerzahl wuchs natürlich auch der Raumbedarf. Das bisher genutzte Schulgebäude Rottwerndorfer Straße 49 stieß an seine Kapazitätsgrenzen.