Pirna-Achter wird nur Achter

Erstmals in dieser Saison konnte der Pirna-Achter die Erwartungen nicht erfüllen. Am dritten Renntag der […]

Erstmals in dieser Saison konnte der Pirna-Achter die Erwartungen nicht erfüllen. Am dritten Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) wollte das Team unter die Top 4, doch in der Gluthitze von Duisburg musste der Aufsteiger Tribut an Erschöpfung und Nervosität zollen.

Nach dem Zeitlauf fand sich die Mannschaft auf Platz acht wieder. Eine gute Ausgangslage für die weiteren Rennen. Im Achtelfinale konnte Pirna mit einem souveränen 2. Platz unter die besten 8 fahren. Wieder war diese Hürde gemeistert und man stand in der vorderen Hälfte des Feldes. Dann kam das Viertelfinale. Die Top 4 waren zum greifen nah und die Pirnaer waren bereit unter diese zu fahren. Gegen Crefeld, Rauxel und Mühlheim war es wieder einmal ein enges Rennen, bei dem mit bloßen Auge keine Entscheidung getroffen werden konnte. Doch wieder einmal war das Zielfoto den Elbstädtern nicht wohl gesonnen. Platz 4 für Pirna, womit es wieder um die Plätze 5-8 ging.

Danach folgte eine lange Pause. Bei steigenden Temperaturen und prasselnder Sonne versuchte die Mannschaft auf schattigen Plätzen Erholung zu finden. Das Halbfinale versprach wieder einmal ein interessantes Duell zu werden. Die beiden Aufsteiger aus Pirna und Rüdersdorf standen sich gegenüber, zwei Mannschaften die sich sehr gut kennen und schon viele Duelle ausgefochten haben. Bis 100m vor dem Ziel liegt Pirna in Führung. Doch dann kommt die CANALETTO plötzlich zum stehen. Wieder ein technischer Fehler im Pirnaer Boot. Diesmal so stark, dass das Boot ganz zum Stillstand kommt. Rüdersdorf gewinnt damit das Halbfinale und Pirna muss wieder ins Finale um die Plätze 7 und 8. Lars Kaulfuß sagt nach dem Halbfinale: „ Wir waren einfach platt. Die lange Pause bei dieser Hitze macht einen doch ganz schön alle. Da kann so etwas wie gerade schon einmal passieren.“

Im großen Finale musste sich der Pirna-Achter dem Frankfurter Boote geschlagen geben. Dennoch schafft es der Pirna-Achter wieder unter die besten Acht und steht mit Platz sechs weiterhin im vorderen Feld der Tabelle. (Quelle PRV)