Winterdienst zieht Bilanz

Ein häufiger Wechsel von Frost- und Tauperioden und viele Schneefalltage mit teilweise heftigen Schneeschauern prägten […]

Ein häufiger Wechsel von Frost- und Tauperioden und viele Schneefalltage mit teilweise heftigen Schneeschauern prägten die Wintersaison 2012/13. Diese Wettersituation verursachte einen überdurchschnittlichen Aufwand im Winterdienst. So war der Bauhof in dieser Saison an 51 Tagen im Winterdiensteinsatz. Im vorherigen Winter waren es insgesamt 19 Tage.  Die Mitarbeiter des Städtischen Bauhofes brachten bisher insgesamt 310 Tonnen Streusalz, 24 Tonnen Calciumchlorid in Form von Lauge und 30 m³ Granulat auf den Straßen aus. Das Budget für das Jahr 2013 ist damit bis auf einen Restbetrag von ca. 10.000 Euro aufgebraucht.

Da sich jedoch die Temperaturen auch in den winterlichen Abschnitten meist nur im einstelligen Minusbereich einstellten, war die Wirksamkeit des Auftausalzes oft gut, sodass die Winterdienststrecken fast durchgängig schnee- und eisfrei gehalten werden konnten.  In Pirna sind viele Straßen ohne regelmäßigen Winterdienst mit Hinweisschildern “Eingeschränkter Winterdienst” beschildert. Diese meist in Kombination mit anordnenden Verkehrsschildern befestigten weißen Tafeln besitzen keine rechtliche Bedeutung und werden daher in der nächsten Zeit ersatzlos entfernt. Diese Demontage hat keinen verändernden Einfluss auf den Winterdienststatus der Straßen oder die Anliegerpflichten, sondern soll Irritationen vorbeugen.

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