Stadt Pirna schließt Spendenverteilung ab

In der Stadtratssitzung am 2.September legt die Leiterin der Koordinierungsstelle für Spendenverteilung, Stadtkämmerin Birgit Erler, […]

In der Stadtratssitzung am 2.September legt die Leiterin der Koordinierungsstelle für Spendenverteilung, Stadtkämmerin Birgit Erler, den Pirnaer Räten den Abschlussbericht über die Verteilung der Hochwasserspenden vor.
Nach dem das Hochwasser im Juni 2013 die Große Kreisstadt Pirna erneut getroffen hatte, konnte die Stadt Pirna erfreulicherweise auch dieses Mal eine hohe Spendenbereitschaft verzeichnen. Insgesamt wurden 448.013,21 Euro auf das Spendenkonto der Stadt überwiesen (Stand 31.07.2014). Ein Teil dieser Spenden, insgesamt 182.810,50 Euro, war mit der Bitte um Weiterleitung an bestimmte Personen, Personengruppen, Gewerbetreibende und Institutionen versehen. Weitere Schadensmeldungen, zu denen die Stadtverwaltung nach der Katastrophe aufgerufen hatte, konnten mit 82.566,00 Euro bedacht werden – darunter neben Privatpersonen auch Vereine und Gewerbetreibende. Die großzügigen Spenden ermöglichen es außerdem, einen Spielplatz für die neu zu errichtende Kindertagesstätte “Spieloase” zu finanzieren. Die noch notwendigen Mittel zur Errichtung der Außenanlagen betragen 115.000,00 Euro, die die Stadt über nicht zweckgebundene Spenden zur Verfügung stellen kann. Mit diesem Vorgehen wurde die Spendenkommission Ende 2013 per Stadtratsbeschluss beauftragt. Die Spendenkommission beschloss, den verbleibenden Spenden-Restbetrag von 67.636,71 EUR ebenfalls für die Kita “Spieloase” vorzuhalten.

Die Spendenkommission und ihre Vorgehensweise
Um eine transparente Spendenvergabe zu realisieren, wurde eine Koordinierungsstelle für die Spendenverteilung einberufen. Dieser Spendenkommission gehörten unter dem Vorsitz der Stadtkämmerin Frau Birgit Erler Fraktionsmitglieder des Stadtrates, Mitarbeiter der Verwaltung sowie Vertreter des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und des Verbandes der Selbständigen an. Für die transparente Verteilung der Spendengelder erstellte die einberufene Spendenkommission Kriterien. Alle Hochwasser-Betroffenen wurden angeschrieben, um eine geschätzte voraussichtliche Schadenshöhe sowie deren mögliche Deckung durch Dritte zu ermitteln. Nach Ermittlung der verbleibenden Schadenshöhe wurde durch die Kommission über die Verteilung der Spenden an Hand der festgelegten Kriterien entschieden. Auf der Grundlage der ermittelten Daten entschied sie ferner darüber, welche Betroffenen benannt wurden, wenn Spender unmittelbare finanzielle Hilfe leisten wollten. Die mit einem direkten Verwendungszweck versehenen Spenden wurden an die benannten Personen, Gewerbetreibenden, Vereine und andere öffentliche Einrichtungen weitergeleitet oder flossen bestimmten Gebäuden und Einrichtungen zu, z.B. dem Stadtmuseum oder der Stadtbibliothek.
Während der Flut 2013 erhielten die betroffenen Pirnaerinnen und Pirnaern auch viele Sachspenden in Form von Verpflegungsgütern, Reinigungsmaterialien und Gutscheinen.

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