Entwicklung des Schlossparkareals Graupa abgeschlossen

Die Entwicklung des Areals um das Jagdschloss Graupa ist abgeschlossen. Dazu gehört die Errichtung des […]

Die Entwicklung des Areals um das Jagdschloss Graupa ist abgeschlossen. Dazu gehört die Errichtung des „Geschichte(n)spielplatzes Hohe Brücken“, der Bau von zusätzlichen Parkmöglichkeiten für die Besucher des Jagdschlosses Graupa sowie die Wegeverbindung mit Sitzgelegenheiten und entsprechender Grünflächenbepflanzung durch den Schlosspark. Oberbürgermeister Hanke freute sich bei der Einweihung über die gelungen Umgestaltung: „Mit der Entwicklung der das Jagdschloss umgebenden Flächen ist uns eine weitere Aufwertung des gesamten Areals gelungen, von der alle – ob jung oder alt, Einwohner oder Besucher – profitieren.“ Die sieben „Hohen Brücken“ auf dem Geschichte(n)spielplatz im Park des Jagdschlosses Graupa können bereits seit Mitte August genutzt werden. Die Aufstellung der Spiel- und Kletteranlage wurde im ersten Bauabschnitt von April bis Mitte August realisiert. Daran schloss sich der zweite Bauabschnitt, in dem die Wegeverbindung zwischen Spielplatz und dem Jagdschloss sowie ein zusätzlicher Parkplatz mit neun Stellplätzen oberhalb der Remise entstanden. In den nächsten Wochen nimmt die Stadt weitere Pflanzungen an einem künstlich errichteten Hang vor: Gräser, Sträucher, Frühblüher, Ahorn-, Birken- und Waldbirnenbäume umsäumen dann die Spielfläche. Das Areal wird komplettiert mit einer Wegebeleuchtung sowie einer für die „Geschichte(n)spielplätze“ üblichen Informationstafel, die die Historie der Hohen Brücken kindgerecht aufbereitet darstellt. Die Gesamtkosten der Entwicklung des Schlossparkareals belaufen sich auf ca. 263.000 Euro. Die davon förderfähigen Nettokosten werden zu 75% durch den Freistaat Sachsen im Rahmen des „Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen“ (ILE) gefördert.

Der „Geschichte(n)spielplatz Hohe Brücken“
Der im Schlosspark entstandene „Geschichte(n)spielpatz“ thematisiert die höfischen Jagdfreuden, denen die sächsischen Kurfürsten im Grauper Wald frönten. Sieben Brücken ließen sie sich dafür über die Talgründe des Waldes errichten, um sich nach verrichteter Arbeit im Jagdschloss – dem heutigen Richard-Wagner-Museum, zu erholen. Sieben Brückenelemente sind es dann auch, die die Spielelemente im Schlosspark miteinander verbinden und den Spielplatz zu einem Erlebnis werden lassen. Zudem finden sich dort für Pirna typische Sandsteinelemente in runder und eckiger Form, die nicht nur einen gestalterischen Zweck erfüllen sondern auch als Sitzgelegenheit dienen. Ans Faulenzen wurde ebenso gedacht: Eine halbrunde Nestschaukel bietet den Kletterfreudigen die Gelegenheit, eine kleine Pause zu machen.

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