Weg geebnet für Beseitigung der Hochwasserschäden

Von insgesamt 125 Schadensmeldungen an Gebäuden, Straßen, Brücken oder Grünflächen und Gewässern beantragte Pirna bereits […]

Von insgesamt 125 Schadensmeldungen an Gebäuden, Straßen, Brücken oder Grünflächen und Gewässern beantragte Pirna bereits für 120 Maßnahmen Fördergelder bei den Zuwendungsgebern Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) und dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LaSuV), die die Anträge nach einer Vorprüfung des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erhalten. Dies entspricht einer Beantragungsquote von 96 Prozent. Für 47 Baumaßnahmen erhielt die Verwaltung einen positiven Zuwendungsbescheid. Die letzten verbleibenden Anträge werden bis 30. Juni 2015 eingereicht. Weitere sechs Maßnahmen, darunter Mischwasserkanäle, eine Stützmauer und ein weiterer Abschnitt des Elberadweges, wurden von der Stadt Pirna an den Freistaat Sachsen nachgemeldet und sollen in den Wiederaufbauplan aufgenommen werden.
Auch bei der Umsetzung der Hochwasserschadensbeseitigung kommt die Stadt Pirna zügig voran. Seit dem Juni-Hochwasser 2013 konnten 40 Schäden vollständig behoben werden, darunter das Rathaus, die Stadtbibliothek, mehrere Altstadtgassen sowie die Dohnaische Straße im ersten Bauabschnitt.
Im Jahr 2015 liegt der Fokus der Schadensbeseitigung auf dem Innenstadtbereich. Viele der geschädigten Altstadtgassen, z.B. die Schmiedestraße, die Dohnaische Straße sowie die Gehwege auf der Gartenstraße werden in gebundener Pflasterbauweise instandgesetzt. Bis Ende des Jahres 2017 müssen alle Sanierungsmaßnahmen umgesetzt sein. Die Stadt Pirna hat sich unabhängig von dieser Vorgabe das Ziel gesetzt, alle Maßnahmen bis Ende des Jahres 2016 abzuschließen.

Hintergrund
Bis Ende 2016 werden die Flutschäden aus dem Jahr 2013 im Pirnaer Stadtgebiet behoben. Die Landesregierung bestätigte den Maßnahmenplan der Stadt Pirna mit insgesamt 125 städtischen und nicht-städtischen Maßnahmen. Bei diesen handelt es sich um die Instandsetzung von Gebäuden, Straßen, Wegen, Grünflächen, Ingenieurbauwerken wie Brücken oder Stützmauern, Gewässern und Kanal- sowie Pumpwerkbauten. Frühzeitig bemühte sich die Stadt Pirna im Rahmen der durch den Fördermittelgeber eingeräumten Möglichkeiten um Unterstützung durch einen externen Projektsteuerer. Gemeinsam mit der beauftragten teamproject GbR gelingt es Pirna bisher, die Schadensbeseitigung bestmöglich zu koordinieren und in der Fördermittelbeantragung zügig voranzuschreiten.

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