Neue Asylunterkunft in Pirna – Landratsamt nimmt Stellung

Nach Medienberichten zur geplanten Asyl-Unterkunft in den Räumen des ehemaligen Landratsamtes an der Zehistaer Straße, […]

Nach Medienberichten zur geplanten Asyl-Unterkunft in den Räumen des ehemaligen Landratsamtes an der Zehistaer Straße, bezieht das Landratsamt auch gegenüber Pirna-TV Stellung. In einem Schreiben heißt es:

“Es besteht ein sehr großer Bedarf an Unterkünften für Asylbewerber in unserem Landkreis. Größere Unterkünfte rücken deshalb zwangsläufig immer mehr in den Fokus, obwohl die dezentrale Unterbringung wünschenswert wäre. Da der Landkreis in den letzten Tagen bereits zwei Mal gezwungen war, auf Notunterkünfte in Pirna zurückzugreifen, sucht die Landkreisverwaltung Wege, um die weitere Belegung von Sporthallen zu vermeiden. Eine Prüfung aller landkreiseigenen Objekte hat ergeben, dass das Haus A auf der Zehistaer Str. 9 in Pirna kurzfristig als Notunterkunft belegt werden kann.

Die gerüchteweise kursierende Zahl von 300 Plätzen trifft allerdings nicht zu. Sie ist viel zu hoch. Die endgültige Entscheidung über die Anzahl der Plätze wird bis Anfang kommender Woche gefällt werden. Im Zuge dieser Entscheidung finden auch Gespräche mit den Eigentümern der Nachbargrundstücke und mit der Stadt Pirna statt.

Bei den derzeitig angekündigten Zahlen der Zuweisungen bis Jahresende ist trotzdem nicht auszuschließen, dass weitere Turnhallen als Notunterkunft belegt werden müssen.”