Brunnenanlage bald fertig

Es ist nicht zu übersehen: Die Arbeiten am Friedenpark an der Breiten Straße in Pirna […]

Es ist nicht zu übersehen: Die Arbeiten am Friedenpark an der Breiten Straße in Pirna haben nach der Winterruhe längst wieder begonnen. Im Frühjahr wurde zunächst entsprechend des beschlossenen Gestaltungskonzeptes der Bestand an Bäumen und Sträuchern ausgelichtet. Seit Mitte April wurden im ersten Bauabschnitt Pflanzarbeiten durchgeführt. Gepflanzt wurden robuste bodendeckende Sträucher und Pflanzen – teilweise Pflanzen aus dem Bestand des alten Friedensparks – die sowohl Sonne als auch Schatten gut vertragen können.

Währenddessen die Pflanzarbeiten sich in den letzten Zügen befinden, führen Arbeiter schon den Wegebau und Pflasterarbeiten durch. Die Wege werden durch Stahlkanten eingesäumt. Das Fontänenfeld im künftigen Eingangsbereich des Parks nimmt ebenfalls erkennbare Züge an. Zwölf versetzt zueinander angeordnete Wasserdüsen sind bereits zu erkennen, durch die das nach oben gepumpte Wasser aus dem unterirdischen Reservoir nach oben sprudelt. Darunter befindet sich der Ende letzten Jahres eingebaute Pumpenschacht, der den Technikraum und das Wasserreservoir für das Fontänenfeld beherbergt. Der Technikschacht verschwindet hernach vollständig unter der Erde. Zwei Kastenrinnen begrenzen das Fontänenfeld. Durch diese fließt das Wasser später wieder ab und zurück in den Pumpenschacht.

Der 1. Bauabschnitt soll Anfang Juni 2017 beendet werden. Nahtlos schließt sich der zweite Bauabschnitt an, in dem der mittlere Teil des Parks umgestaltet wird. Auch dort erfolgen umfangreiche Pflanzarbeiten in den Seitenteilen; im Zentrum des Parks bleibt Platz für eine ausgedehnte Wiesenfläche, die später auch als Sitz- und Liegefläche genutzt werden darf. Ein weiteres zentrales Element des Mittelteiles wird die Friedensbank sein.

Alle Arbeiten am Kulturdenkmal Friedenspark Pirna verlaufen in Abstimmung mit dem Gartendenkmalpflegeamt sowie dem Landesamt für Archäologie. Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf insgesamt ca. 800.000 Euro und werden gefördert aus dem Bund-Länder-Programm “Städtebaulicher Denkmalschutz” mit Mitteln des Bundes und des Freistaates i.H.v. 640.000 Euro. Die Umgestaltung des Parks soll Mitte 2018 abgeschlossen sein.