Gesichter Pirnas: Ursula Grosche „Nach Pirna kommen war wie nach Hause kommen.“

Ursula Grosche hat nichts dagegen, wenn man sie als Herbergsmutter bezeichnet. „Allerdings laufe ich nachts nicht durch die Gänge und kontrolliere, ob jeder in seinem Zimmer ist“, schränkt die 55-Jährige lachend ein. Das seien überholte Vorstellungen von Jugendherberge. Seit zwanzig Jahren arbeitet sie als Jugendherbergsleiterin, gut zehn Jahre davon in Pirna. Jugendherbergen haben sich inzwischen zur echten Konkurrenz für Hotels und Pensionen entwickelt. Nicht nur Schulklassen übernachten hier, auch immer mehr Familien und Reisegruppen.

Die Jugendherberge in Pirna Copitz gibt es seit 30 Jahren. Moderatorin Susan Röhner erkundet mit Frau Grosche das Haus, testet Frühstück und Betten. Sie sieht die neuen und alten Seiten des Gebäudes und erfährt, warum die Kunst im Haus eine besondere Rolle spielt.