Hans Peter Bohrig erhält Sächsischen Verdienstorden

Der Pirnaer Hans Peter Bohrig gehört zu den elf Bürgerinnen und Bürgern, die am 1. März mit dem Sächsischen Verdienstorden ausgezeichnet werden. „Geehrt wird ein Mann, für den es in der Zeit nach der Wiedervereinigung eine Selbstverständlichkeit war, sich für seine Heimatstadt einzusetzen. Die einstige Industriestadt Pirna, die in ihrer Altbausubstanz mit Schloss Sonnenstein zu verfallen drohte, brauchte seinen Enthusiasmus, um die richtigen Weichen zu stellen. In der Zeit von 1991 bis 2001 engagierte sich Hans-Peter Bohrig als Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister mit ganzer Kraft für die Sanierung seiner Geburtsstadt“, heißt es in der Begründung. Weiterhin werden Bohrigs Engagement beim Aufbau der Gedeknstätte Sonnenstein und bei der Sanierung der Marienkirche gewürdigt.

Die Auszeichnung wird Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich im Dresdner Residenzschloss übernehmen. Damit ehrt der Freistaat Sachsen Menschen, die sich im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen oder ehrenamtlichen Bereich in herausragendem Maße engagiert haben.

Der Sächsische Verdienstorden wurde 1996 gestiftet und am 27. Oktober 1997 erstmals verliehen. Ihn können in- und ausländische Persönlichkeiten erhalten, die sich um den Freistaat Sachsen und seine Bevölkerung besonders verdient gemacht haben. Außerordentliche Leistungen über einen längeren Zeitraum oder eine ganz außergewöhnliche Einzeltat sind Kriterien für eine Verleihung. Insgesamt darf die Zahl der lebenden Ordensträger 500 nicht überschreiten. Bisher wurde der Sächsische Verdienstorden 223 Mal verliehen.

 

 

1 Kommentar zu "Hans Peter Bohrig erhält Sächsischen Verdienstorden"

  1. Lästermaul | 1. März 2012 um 15:26 |

    Sein bleibendes Verdienst besteht auch darin, dass er die Pirnaer mit dem Neubau des Geibeltbades beglückt hat, ein sehr kostspieliges Vergnügen. Obwohl die Stadt jährlich ca 1 Million Euro, also ca 25 Euro von jedem Pirnaer zuschiesst, macht das Bad Jahr für Jahr darüber hinaus große Verluste, die aber zahlenmäßig vor den Bürgern verschwiegen werden.
    Das ist doch einen Orden wert.

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