Kommission entlastet ehemaligen VfL-Geschäftsführer

Eine „Aufarbeitungskommission“ hat die Tätigkeit des ehemaligen Geschäftsführers des VfL Pirna-Copitz, Steffen Biesold, gemäß des Mitgliederbeschlusses vom 4. April 2011, überprüft.  Das Ergebnis wurde jetzt bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung vorgestellt.

Der VfL Pirna-Copitz 07 informiert über den Abschluss der umfangreichen Aufklärungsarbeit zu den Tätigkeiten seines ehemaligen Geschäftsführers Steffen Biesold. Im März des Jahres 2010 wurde das Arbeitsverhältnis Steffen Biesolds als Geschäftsführer des Vereins durch den damaligen Vorstand um dessen Vorsitzenden Erich Dollinger im beiderseitigen Einvernehmen aufgehoben.

Warum hat der Verein die Angelegenheit um den ehemaligen Geschäftsführer, Steffen Biesold, aufgegriffen und aufgearbeitet?
Am 04. April beschloss die Mitgliederversammlung, die Umstände der Entlassung von seiner Position als Geschäftsführer des Vereins detailliert, im Rahmen einer zu gründenden Aufarbeitungskommission, untersuchen zu lassen. Hintergrund sind die seit der Aufhebung seines Arbeitsverhältnisses kursierenden Gerüchte über mögliche wirtschaftliche Verfehlungen. Der Verein entschied daher, die Angelegenheit zu überprüfen, um die vorhandenen Gerüchte und Unsicherheiten aufzuklären und eine für alle Parteien nachvollziehbare Aufschlüsselung darzustellen. Anschließend bildete sich eine dreiköpfige Arbeitsgruppe des Vorstandes um Sabine Götz, Sabrina Verdang und Michael Hänel. Innerhalb der gesetzten Frist von fünf Monaten erarbeitete die Kommission den Bericht.

Welches Fazit formuliert die „Aufarbeitungskommission“?
Nach der umfangreichen Untersuchung sämtlicher vorhandener Akten und Kontobewegungen sowie den zahlreichen geführten Gesprächen – u.a. mit Steffen Biesold – kommt die „Aufarbeitungskommission“ zu dem grundsätzlichen Ergebnis, dass dem Verein durch die Handlungen seines ehemaligen Geschäftsführers, Steffen Biesold, keine wirtschaftlichen Schäden und Folgeschäden entstanden sind. Die Kündigung von Herrn Biesold durch den ehemaligen Vorstand um Herrn Dollinger ist jedoch aus Sicht der „Aufarbeitungskommission“ berechtigt und nachvollziehbar, da grundsätzliche Verfehlungen hinsichtlich der kaufmännischen Sorgfaltspflicht des ehemaligen Geschäftsführers Biesold diesen Schritt notwendig machten.

Die Details dieser mangelnden kaufmännischen Sorgfaltspflicht wurden von Herrn Biesold im Gespräch mit der Aufarbeitungskommission auch eingeräumt und mit der notwendigen Transparenz versehen. Für eine weitere juristische Verfolgung der Angelegenheit besteht somit aus Vereinssicht keine Notwendigkeit. Aus Schutz für den weiteren beruflichen Werdegang von Herrn Biesold sowie dem erwiesenen Fakt, dass dem Verein kein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist, hat sich der Verein entschlossen, keine weiteren Details zu veröffentlichen. Der komplette Bericht der Aufarbeitungskommission wurde, gemäß dem Mitgliederbeschluss vom 04. April 2011, den anwesenden Mitgliedern zur gestrigen Außerordentlichen Mitgliederversammlung verlesen.

Wie reagiert der Verein auf die erzielten Erkenntnisse?
Der jetzige Vorstand begrüßt die detaillierte Aufarbeitung der Geschehnisse um den ehemaligen Geschäftsführer Steffen Biesold. Der Verein sieht es als unabdingbar an, dass die bislang existierenden Unsicherheiten umfangreich aufgeklärt wurden und der Verein entsprechend seiner positiven Entwicklung der vergangenen Monate auch in dieser Angelegenheit seine Handlungsfähigkeit unter Beweis stellte. Das erzielte Ergebnis erkennen der Verein und dessen Vorstand an.

Quelle: VfL Pirna-Copitz

 

1 Kommentar zu "Kommission entlastet ehemaligen VfL-Geschäftsführer"

  1. Herr Biesold hat beim VfL keinen wirtschaftlich Schaden oder Folgeschäden verursacht??? Dann frage ich mich, wie Schulden im hohen 5stelligen Bereich entstehen können?!

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