150.000 Euro für Marieneck-Sanierung

Die Restaurierung des Festsaals im „Haus zur Maria“ am Pirnaer Markt wird mit 150.000 Euro gefördert. Das teilte die Landesdirektion Dresden mit. Die Mittel stammen aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm II des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Geld komme insbesondere den Wandmalereien im Saal zugute. Diese werden freigelegt, restauriert und anschließend konserviert. Mit einem Teil des Geldes werde zudem der aufwändige Barockputz des Festsaals wiederhergestellt. Insgesamt sind für die Restaurierung des Saals rund 358.000 Euro veranschlagt. Bis Ende 2013 soll er fertig saniert sein.

Beim „Haus zur Maria“ handelt es sich um ein Doppelgebäude, das den Pirnaer Marktplatz an der Nordostseite abschließt und das momentan denkmalgerecht saniert wird. Das Gebäude ist ein Kulturdenkmal und geht in seiner Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurück. Damals stand an dieser Stelle der erste Gasthof in Pirna, aus dem später ein Münz- und Brauhaus, schließlich eine Bäckerei und nach dem 2. Weltkrieg das „Klubhaus der Bergarbeiter“ wurde.